Kurzbeschreibung
Während "Stepping out! "autobiographisch unsere ganz persönliche spirituellen Suche nach Gott beschreibt, wie es zum Kontakt mit unserer inneren Führung kam und welche Wege wir dazu beschreiten mussten, gibt "Und Gott sprach: Wo liegt das Problem?" eine umfangreiche Auswahl von Gesprächen wieder, die zwischen Gott und dem Autor in dieser Zeit geführt wurden und schildert, wie sich unser Leben durch seine Führung, vor allem aber durch seine Ratschläge in schwierigen Lebenssituationen, veränderte.
Jörg Schulze: Zur Entstehung von "Und Gott sprach: Wo liegt das Problem?"
Als ich "Stepping out!" schrieb, konnte ich mir absolut nicht vorstellen, dass sich jemals irgendwer für unsere spirituelle Führung (die wir Gott nennen) interessieren könnte. Ich dachte damals, das sei eine höchst private Angelegenheit. Deshalb spielen meine Gespräche mit Gott bei "Stepping out!" zwar eine wichtige, aber noch keine zentrale Rolle.
Nach dem "Stepping out!" erschienen war, wurde ich jedoch immer wieder gefragt: "Wieso erzählst du nicht viel mehr von deinen Gesprächen mit Gott? Die sind doch das wirklich Spannende an der Sache. Es hat schließlich nicht jeder so einen "direkten Draht nach oben." So ist "Und Gott sprach: Wo liegt das Problem?" entstanden.
Als ich anfing, dieses Buch zu schreiben, stand ich zunächst vor einem ziemlich schwierigen Problem: Zwar gab es "Material" in Hülle und Fülle, aber nicht alles war so, wie ich es damals niedergeschrieben hatte, für diesen Zweck auch direkt verwendbar. "Und Gott sprach:..." sollte mehr sein, als nur eine aneinandergereihte Sammlung von Botschaften. Das Buch sollte auch die Geschichte unserer spirituellen Führung und ihrer Bedeutung für unser tägliches Leben erzählen.
Ich bat Gott um Hilfe und erhielt das Angebot, das neue Buch mit ihm gemeinsam zu schreiben! Das war auch für mich eine Überraschung und - was das Schreiben anging - vor allem eine neu Erfahrung. Ich bin gewohnt, an meinen Formulierungen ausgiebig zu feilen. Bis ich einen Text als druckreif bezeichne, hat er immer eine ganze Latte an Korrekturstufen über sich ergehen lassen müssen.
Als Gott und ich gemeinsam ans Werk gingen, lief das völlig anders: Ich schrieb die Rahmenhandlung und er steuerte den eigentlichen Text bei. Alles was ich zu tun hatte,war, die inneren Ohren weit zu öffnen und aufzuschreiben, was er mir diktierte. Auf dieser Weise reihte sich in einer für meine Verhältnisse unglaublich kurzen Zeit Kapitel an Kapitel und jedes stand da wie aus einem Guss. Korrekturen waren so gut wie nie nötig und wenn, dann betrafen sie stets nur meinen eigenen Anteil. Gott schrieb dieses Buch und ich war sein Co-Autor.
Leseprobe
„Wenn ich dich richtig verstanden habe, bin ich es also selbst, der sich seine Kunden vom Leibe hält?“ schrieb ich in meinen Block.
Es war Sonntag. Ich hatte meinen Stand auf dem Marktplatz von Larmor Plage aufgeschlagen und betrachtete seit gut zwei Stunden das faszinierende Schauspiel, dass sich da vor meinen Augen bot: Miriam, die Blumenhändlerin aus Lorient, übertraf sich wieder einmal selbst. Sie verdiente eigentlich immer gut, aber heute brach sie ihre eigenen Rekorde. Die Schlange der Kunden, die sich gleich nach Marktbeginn vor ihrem Lieferwagen gebildet hatte, war zwar manchmal länger und manchmal kürzer, aber sie riss nie ab. Die Gute kam mit dem Binden der Sträuße und dem Einwickeln überhaupt nicht mehr nach. Es war unglaublich was diese Frau für Umsätze machte.
Was in aller Welt war ihr Geheimnis? Gut, dass Franzosen viel Sinn für Blumen und deshalb immer auch Geld für ein Sträußchen übrig haben, wusste ich inzwischen. Das war auf jedem Markt zu beobachten. Außerdem war Miriam eine äußerst attraktive Frau, was ihrem Geschäftserfolg nicht im Wege stand, sondern ihr im Gegenteil einen großen Anteil an männlicher Kundschaft bescherte, die wiederum auffallend viele große und damit teure Sträuße bei der schönen Bretonin kauften. Aber auch das erklärte noch nicht diesen Erfolg. Selbst an schlechten Tagen, das hatte sie mir einmal verraten, ging sie nie mit weniger als dreitausend Francs nach Hause. An guten musste sie sich sogar eine Helferin nur für das Kassieren mitbringen.
Ich selbst hatte es heute gerade einmal auf achtzig Francs gebracht, hockte dementsprechend niedergeschlagen hinter meinen Körben und versuchte, meinen Kummer schriftlich in Worte zu fassen.
Selbstverständlich. Du alleine bist für deine Realität verantwortlich.
„Aber ich will das doch gar nicht! Wer will schon erfolglos sein?“
Na Du.
„Dann hilf mir mich zu ändern.“
Das kann ich nicht?
„Das KANNST du nicht?“
Das kannst nur du. Ich kann dir aber sagen, was du tun musst: Hör damit auf, den Mangel in deinem Leben zu sehen. Es gibt keinen Mangel. Es gibt nur Fülle. Unendliche, grenzenlose Fülle. Auch was du als Mangel siehst, ist eigentlich Fülle, nur steht dein Bild auf dem Kopf.
„Das verstehe ich nicht.“
Sag lieber, du willst es nicht verstehen. Du hältst an deinen Vorstellungen fest, obwohl sie dir nichts einbringen. Polaritäten wie Mangel und Fülle gibt es nur in deiner Realität. Die Wirklichkeit ist eindeuti. Was du als Mangel siehst, ist die Umkehrung von Fülle in ihr Negativ, und das geht nur innerhalb der Realität. Dort siehst du die Dinge so, wie du sie sehen willst, und was für einen Beschluss du in dieser Hinsicht getroffen hast, ist ja wohl ziemlich offensichtlich.
Schau dir Miriam an. Sie hat in ihrem Leben noch nie einen Gedanken an so etwas Negatives wie Mangel verschwendet. In ihrem Leben hat ganz allein die Fülle Platz. Und die Liebe. Aber nicht in dem Sinne, wie du es jetzt verstehst.
Ich fühlte mich ertappt und wurde rot wie ein kleiner Junge. Immer wieder vergaß ich, das mein spiritueller Führer auch meine Gedanken lesen konnte.
Innerhalb deiner Realität erschaffst du das, was für dich die größte Bedeutung hat. Was in deinem Denken an erster Stelle steht, wird real.
„Und das ist Mangel?“
Und das ist in deinem Fall Mangel! Alle deine Gedanken kreisen um diesen Punkt. Damit holst du ihn in deine Welt. Deine Gedanken formen ihn und geben ihm Gestalt. Durch die Bedeutung, die du ihm beimisst, bekommt er Gewicht. Und die Angst, die du am Ende vor deiner eigenen Schöpfung hast, verleiht ihr Kraft. Die Kraft dich jetzt wirklich einzuschüchtern. Du hast es zwar noch immer mit einer Illusion zu tun, aber auch vor denen kann man natürlich Angst haben. Sofern man vorher dafür gesorgt hat, dass sie möglichst furchterregend aussehen.
„Was ich als Mangel erlebe ist nur eine Illusion?“, fragte ich ungläubig. Das kam mir nun doch entschieden zu einfach vor. Dieser Mangel hatte immerhin sehr reale Ausdrucksformen. Beispielsweise konnte ich ihn auf unseren Bankauszügen nachlesen, die seit Monaten nur noch rote Zahlen auswiesen. Ich sollte einmal in unsere Filiale gehen und dem Kundenberater erklären, dass seine Auszüge und unsere Kontostände eigentlich nur Illusion seien und er sich deshalb keine grauen Haare wachsen lassen solle. Was er mir wohl antworten würde?
Mangel erlebte ich jedes Mal, wenn ich in den Kühlschrank schaute. Alles nur Illusion? Von wegen. Die ständige Abwesenheit der vielen leckeren Dinge, auf die ich oft Appetit hatte und die das Leben erst lebenswert machten, war doch wohl ziemlich real.
Siehst du, genau das meine ich, mischte sich Gott an dieser Stelle in meine Gedanken ein. Je mehr du unter der Illusion leidest, ihr müsstet ein Leben in Mangel führen, um so realer wird sie für dich. Dass etwas nur eine Illusion ist bedeutet schließlich nicht, dass sie nicht real äußerst existent sein kann. Bedrohlich. Furchterregend. Ausgerüstet mit allem was nötig ist, um dir tüchtig Angst zu machen. Indem du den Mangel in den Rang einer Realität erhebst, erschaffst du ihn und sorgst du dafür, dass er ungehindert wachsen und gedeihen kann. Er wird ständig größer und damit natürlich auch ständig unangenehmer.
„Wenn der Mangel, den ich empfinde, eine Illusion wäre“, sagte ich gedehnt, „müsste ich sie dann nicht auch als solche durchschauen können?“
Natürlich. Aber du tust es nicht.
„Ist das ganze Leben Illusion.“
Nein. Dein Leben ist wirklich. Aber was du in dein Leben hinein interpretierst ist Illusion.
„Also frage ich anders: Wie schaffe ich es, die Illusion zu durchschauen, mein Leben sei von Mangel bestimmt?“
Indem du es beschließt. Das ist der erste Schritt.
„Und was ist der zweite?“
Du entziehst der Illusion ihre Existenzgrundlagen, indem du sie nicht mehr ernst nimmst. Du beachtest sie einfach nicht mehr. Du entziehst ihr ihre Bedeutung. Du erkennst sie als nicht mehr relevant für dein Leben an.
„Du meinst, ich soll sie zum Teufel jagen?“
Nein, schon wieder verkehrt. Wenn du die Illusion zum Teufel jagst, nimmst du sie schon wieder zu wichtig. Warum solltest du dich mit etwas beschäftigen, das überhaupt keine Bedeutung für dich hat? Jeder Gedanke, den du an eine Bedeutungslosigkeit verschwendest, gibt ihr Kraft und war damit ein Gedanke zuviel. Indem du sie einfach nicht mehr ernst nimmst und sie nicht mehr beachtest, verliert sie ihre Kraft. Sie wird vor deinen Augen schrumpfen und eines Tages ganz aus deinem Leben verschwunden sein. Und das kann schneller gehen, als du dir das vorstellen kannst.
Ich grübelte. Da war etwas dran. Wenn ich es recht überlegte, befasste ich mich von morgens bis abends mit Dingen, die wenig oder gar keine Bedeutung für mich hatten. Das tat ich vermutlich seit ich auf der Welt war, und ich kannte niemanden, der etwas anderes von sich hätte behaupten können. Gleichzeitig nahm ich alle diese Dinge enorm wichtig. Erhatte recht, da stimmte etwas nicht.
Hatte dieser Heilpflanzenhandel vielleicht irgendeine wirkliche Bedeutung für mich? Wohl kaum. Wenn ich ehrlich mit mir war, bedeutete er mir gar nichts. Gleichzeitig nahm ich ihn aber ungeheuer wichtig. Es war mir ganz und gar nicht egal, wie sich das Geschäft entwickelte oder was meine Kollegen an den Nachbarständen von mir dachten. Diese Wichtigkeit, die ich den Dingen gab, machte mich aber gleichzeitig abhängig von ihnen. Sie kostete Kraft, Aufmerksamkeit und viel Zeit.
Andererseits. War das nicht vollkommen normal? Wie sollte ich jemals eine Sache gut machen, wenn ich ihr nicht meine volle Aufmerksamkeit schenkte, wenn ich ihr keine Bedeutung gab?
Was ihr unter Bedeutung versteht, nichts anderes ist als eure Bewertung der Dinge. In Wirklichkeit hat nichts eine Bedeutung. Das wiederum macht es wichtig, wenn auch nicht in dem Sinne, wie du es verstehst.
„Im Augenblick sprichst du in Rätseln“.
Das ist nicht rätselhaft. Ihr gebt allem, was euch zum ersten Mal begegnet, eine Bedeutung, und alles, was ihr kennt, hat bereits eine Bedeutung. Die nämlich, die ihr bereits gelernt habt. Ihr bringt es nicht fertig irgendetwas zu betrachten, ohne es zu erklären und ihm eine Bedeutung zu verleihen. Auf diese Weise erschafft ihr täglich eure Realität neu oder ihr bestätigt sie. Alles in eurer Welt hat seinen Namen, hat seine Bedeutung, und steht an seinem festen Platz. Bringt jemand Unordnung in diese scheinbare Ordnung, geratet ihr durcheinander.
„Aber was ist daran so schlimm, wenn wir unsere Realität bestätigen? Wir leben doch darin? Ich jedenfalls brauche einen bestimmten festen Rahmen, an dem ich mich orientieren kann. Wenigstens die groben Linien müssen erkennbar sein.“
Auch die Realität zu bestätigen ist eine Form sie zu gestalten. Allerdings eine, bei der ihr nicht die Verantwortung für euer Tun übernehmt.
Ihr seid mit allem verbunden und nichts geschieht zufällig. So lange ihr aber diesen Zusammenhang nicht sehen wollt und stattdessen versucht, die Verantwortung immer so weit wie möglich von euch weg zu schieben, so lange seid ihr die Gefangenen eurer eigenen Realität, nicht ihre Schöpfer und Gestalter. Ihr bewegt euch innerhalb der „groben Linien, innerhalb des „festen Rahmens“, den du für so wichtig hältst, aber ihr kommt keinen Schritt weiter.
„Dann ist der Markt, wie ich ihn erlebe, eine Realität, die ich gestalte?“
Selbstverständlich. Zur Zeit bist du erfolglos, weil das zu deinen Interpretation davon gehört, was dir im Leben angeblich zusteht und was nicht.
„Und ich brauche bloß zu beschließen erfolgreich zu sein, um das zu ändern?“
Richtig. Allerdings darfst du es nicht mit dem Kopf beschließen. Beschlüsse, die auf der Ebene des Verstandes getroffen werden, sind immer nur Bestätigungen deiner Realität, sie können niemals zu Veränderungen führen. Dein Verstand ist ja der Urheber sämtlicher Interpretationen, mit denen du deine Realität ständig neu bestätigst. Von ihm darfst du keine Hilfe erwarten, wenn du es auf einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel anlegst.
„Auf welcher Ebene soll ich dann diesen Beschluss fassen?“
Auf der Ebene des freien Willens.
„Aber ich will doch gar nicht wirklich erfolglos sein. Das bestreite ich ganz entschieden! Ich will stattdessen Erfolg haben. Jetzt und hier und immer und überall. Aber es funktioniert nicht.“
Du sprichst davon, etwas zu WOLLEN. Ich rede von deinem WILLEN. Das eine hat mit dem anderen nicht das Geringste zu tun.
Du kannst dort stehen bleiben wo du bist, dann wirst du die Welt jeden Tag neu bestätigen und nichts wird sich für dich verändern. Oder du änderst dein Leben, indem du deine Auffassung über das Leben änderst. Sobald du das tust, wird nichts mehr so sein wie es vorher war.
Viele Menschen ändern ständig irgend etwas an ihrem Leben, ohne sich wirklich verändern zu wollen. Sie legen die eine Gewohnheit ab und nehmen dafür eine andere an, sie basteln pausenlos an sich herum, bloß weil ihnen jemand gesagt hat, dass das gut oder wichtig für sie sei. Dabei merken sie nicht, dass sie lediglich die Interpretationen der Wirklichkeit anderer Menschen ganz oder teilweise zu ihrer eigenen gemacht haben. Mit Veränderung, wie ich sie meine, hat das überhaupt nichts zu tun.
„Erklär mir die Veränderung wie du sie meinst.“
Du musst akzeptieren, dass du für deine Realität verantwortlich bist. Sobald du das tust, bist du auch in der Lage sie zu gestalten. Du wirst der Schöpfer deiner Realität und das ist der erste Schritt auf dem Weg zur Freiheit. Ich nenne sie auch die ‚Ebene der Zweiten Wirklichkeit’.
„Worin besteht die Freiheit, von der du jetzt sprichst?“
In der Unabhängigkeit von jeder Interpretation und Bewertung der Wirklichkeit. Was ihr als Wunder bezeichnet ist nichts anderes als die Unabhängigkeit von den räumlichen und zeitlichen Grenzen eurer Vorstellung von Wirklichkeit, also von eurer Realität.
Ich verlange von dir nichts anderes, als das du die Verantwortung für die Realität übernimmst, die du gestaltest. Sobald du das wirklich tust, wird sich dein Leben ganz von alleine verändern. Sobald du damit aufhörst, die Verantwortung für dein Schicksal anderen in die Schuhe schieben zu wollen, wirst du auch in der Lage sein zu erkennen, was für ein gewaltiges schöpferisches Potential ihr Menschen besitzt.
Du könntest der „König der Märkte“ sein mit deinen Heilpflanzen wenn du es nur wirklich wolltest. Wenn du also bereit wärest, die volle Verantwortung für dein Leben zu übernehmen anstatt immer wieder darauf zu hoffen, dass irgendein glücklicher „Zufall“ dein Leben in eine für dich erfreulichere Richtung schubsen möge, wobei du noch nicht einmal genau sagen könntest, was für eine Richtung das eigentlich sein sollte.
Ihr seid aufgebrochen, um mich zu finden. Das war in Ordnung, aber es genügt nicht. Denn ihr habt euch nicht überlegt, wie es weitergehen soll, nachdem ihr mich gefunden habt.
Eure Erwartung an mich war von Anfang an sehr vage, und sie ist es noch heute. Ihr habt gehofft, dass ich künftig die Verantwortung für euer Leben übernehmen würde. Ist es nicht so? Das aber ist unmöglich. Mich gefunden zu haben bedeutet im Gegenteil, Klarheit darüber zu gewinnen, dass die volle Verantwortung für euer Tun ganz alleine bei euch liegt. Glaubt nicht an mich, glaubt an die wunderbaren schöpferischen Fähigkeiten, die in euch schlummern. Glaubt an sie und weckt sie endlich auf.
Mein Bleistift flog nur so über das Papier und Seite um Seite füllte sich mit Text. Gott nahm leider keine Rücksicht darauf, dass ich nicht stenographieren konnte. Ich musste schon zusehen, wie ich zurecht kam. Nachdem ich aber die letzte Zeile aufgeschrieben hatte, war mit einem Mal Stille.
Wie von weit her drangen die Geräusche des Marktes um mich herum wieder in mein Bewusstsein. Ich vernahm Stimmengewirr und Gelächter, hörte das Rauschen des Straßenverkehrs und das Schreien der Möwen. Alles um mich herum sah aus, wie es immer aussah, und doch schien irgendetwas anders zu sein. Ich wusste nur nicht was.
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